Wenn Leonardo da Vinci´s Salvator Mundi für über 450 Millionen Euro verkauft wird, ist das nicht der Wert der Farben, Pinsel oder der Leinwand, der wirkliche Wert liegt im Abdruck eines Genies, seiner Vision, der Kreativität, die durch sein Gemälde weiter besteht. Der Wert, den unsere Menschheit Kreativität zugeschrieben hat war von Anfang an, schon bei den Griechen oder den Ägyptern immer hoch angesehen. 

Heute wird Kreativität als die wichtigste Fähigkeit des 21. Jahrhunderts bezeichnet und führt fast jede Liste über Top Fähigkeiten die je erstellt wurde. Laut einer globalen Umfrage von IBM mit 1500 Führungskräften aus über 60 Ländern wurde Kreativität als wichtigster Faktor für zukünftigen Erfolg ausgewählt. Auch die fortschreitende Globalisierung und der Anstieg von Arbeitskräften sichert die Belohnung kreativer Köpfe immer mehr.

Das Problem: Niemand spricht darüber wie wir Kreativität trainieren können!

Transzendente, ekstatische, mystische oder “übernatürliche” Erfahrungen, wie auch immer man diese veränderten Bewusstseinszustände nennen möchte, sind einer der wichtigsten Bestandteile der Entwicklung unserer Kreativität - das öffnen neuer Türen. 

Es bedeutet so viel wie aus dem Bereich seiner vertrauten Umwelt und des normalen Wahrnehmungsvermögens herauszutreten und in neue und andersartige Wahrnehmungsmöglichkeiten einzutreten. Dies wird Aufgrund des Missbrauchs dieser Zustände gesellschaftlich oft als Tabu angesehen. 

Es ist kein Zufall, dass wir immer wieder Aufzeichnungen finden von den erfolgreichsten Künstlern, Musikern, Erfindern und anderen Genies aus den verschiedensten Wissenschaften die genau diese veränderten Zustände nutzten um ihre Kreativität anzureichern, um ihre Wahrnehmung zu verfeinern, zu erweitern und besser zu kommunizieren.

Diese transzendenten Zustände lassen uns das Unendliche im Endlichen erblicken, oder wie William Blake es beschreibt, die Welt in einem einzigen Sandkorn sehen.

Es ist noch nicht lange her, dass wir uns in der westlichen Kultur laut Anthropologen von einer mehrphasigen zu einphasiger Gesellschaft entwickelt haben. Früher wurde Information aus mehreren Zuständen als wichtig angenommen, ob es Trance, Träume, oder Visionen waren. Anstatt zu lernen sorgfältig und rationell mit diesen Informationen umzugehen und sie für uns zu nutzen haben wir unseren Zugang verschlossen.

Im Laufe der Geschichte haben wir uns vom Ritual getrennt, jahrtausendelanges Wissen aus diesen Praktiken ging verloren. Für Schamanen war es immer schon üblich dieses Ritual zu nutzen, um anschließend die aus anderen Bewusstseinszuständen kommende Information und Wissen in Formen wie Kunst wiederzugeben. Heute wird wenig über diese Rituale gesprochen, die dem Individuum zu dieser Kreativität verhelfen.

Um verstehen zu können wie einflussreich diese transzendenten Zustände auf unsere Kreativität sein können, werfen wir einen Blick darauf, wie Kreativität entsteht und wo die damit verbundene neue Information, die wir in diesen veränderten Bewusstseinszuständen erhalten herkommt. 

Was steckt hinter Kreativität?

Vereinfacht: Neue Information + Alte Idee = Kreativität 

Man kann Kreativität als den Prozess beschreiben, aus neuen Informationen in Kombination mit altem Wissen und Ideen etwas völlig Neues, kreatives zu schaffen. 

Dies dient rein als Veranschaulichung, denn es ist nicht sinnvoll Kreativität in eine Formel oder Definition zu reduzieren, Kreativität ist viel experimenteller, spielerischer, disruptiver oder einfach kreativer.

Einstein bezeichne die Kreativität als “Intelligenz die Spaß hat”

Wenn wirklich kreative Personen sich über den kreativen Prozess äußern, sprechen sie darüber in einer gewissen Demut. Es handelt meist darum etwas Größeres zu sehen als sich selbst, etwas dass durch sie durcharbeitet. Dies ist vergleichbar mit der Wahrnehmung in diesen transzendenten (Überschreiten der Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein, des Diesseits), ekstatischen (aus sich heraustreten) oder mystischen Zuständen.

Jason Silva hat dafür eine wundervolle Paraphrase aus einem Werk von Khalil Gibran geschaffen: 

“The creative process comes through you, but not from you, and though it is with you, it does not belong to you.”

Die Frage, die sich hier in erster Linie stellt, was macht den kreativen Prozess aus? Erschafft man etwas Neues, das nicht vorhanden war oder ist man einfach nur Berichterstatter der Wunder unseres Universums? Ist der Kreative Prozess also nur das was man zurückbringt wenn sich die Wahrnehmung verändert und man mehr sieht, in Plato's “realm of ideals” hochblickt um damit die Realität durch eine andere Linse wahrzunehmen.

Etwas zu sehen was andere nicht sehen, um dann davon zu berichten.

Aus neurowissenschaftlicher Perspektive ist das Gehirn bemüht alles zu tun, um Unsicherheiten vorzubeugen, sie zu vermeiden und uns am Leben zu halten. Die Ironie dahinter ist das Unsicherheit der einzige Weg ist, wirklich jemals dort hinzukommen wo man eine andere Sichtweise erlangt. Denn genau dort beginnt Kreativität, sie beginnt mit der Frage warum, mit dem nicht wissen, mit dem was wäre wenn...

Die Forschung hat ergeben, dass nicht ein bestimmter Bereich im Gehirn für Kreativität zuständig ist, sondern es einem Zusammenspiel von vielen verschiedenen Bereichen und Netzwerken im Gehirn gleicht, die den kreativen Prozess erschaffen. 

Neue Theorien zeigen, dass diese Netzwerke im Gehirn drei wichtige Eigenschaften haben:

1) Sie biegen was wir sehen

bending reality
© Salvador Dalí

2) Sie brechen unsere Erwartungen

breaking expectations
© Salvador Dalí

3) Sie blenden unabhängige Dinge miteinander

Breaking through
© Salvador Dalí

Jeder der sich schonmal in einem dieser veränderten Bewusstseinszustände wiedergefunden hat wird diese Merkmale in verschieden starker Ausprägung sofort wiedererkennen.

Zurückgedacht an die vereinfachte Darstellung: Neue Information + Alte Idee = Kreativität finden wir in diesen Zuständen unsere wichtigste Zutat, die Neue Information.

Es wirkt als hätten wir in diesen Zuständen unendlich neue Information, die wir als Grundlage für unseren Kreativität verwenden können. 

Woher kommt die Information aus diesen “übernatürlichen” Zuständen?

 Es gibt 3 Level an wissenschaftlicher Erklärung für die Herkunft dieser Informationen:

Level 1: Aus rein rationaler neurowissenschaftlicher Perspektive nehmen wir nicht nur erhöht wahr was um uns herum passiert, sondern exponentiell mehr.

Level 2: Nach Experimenten aus der Epigenetik ist in der DNA deutlich mehr Information, möglicherweise unendlich viel mehr Information über Generationen hinweg zu der man Zugang bekommt.

Level 3: Menschen sind vergleichbar mit Instrumenten die einen Informationslayer einschalten der oberhalb des Menschens liegt (Plato´s Realm of Ideals) und man bekommt ab und zu in diesen Zuständen die Chance einen kurzen Blick dort hinein zu werfen.  

Höchstwahrscheinlich ist nichts übernatürlich an diesen Zuständen, sie fühlen sich einfach nur so stark und potent an, dass wenn man sich dorthin bewegt einfach nicht anders kann als zu glauben, dass es übernatürlich sei. 

Ich selbst bin zufrieden nur bis Level 2 zu gehen, sehen wir uns jedoch an wie man zu diesen Erklärungen gekommen ist:

Level 1) Rationale materialistische neurowissenschaftliche Erklärung:

Wir bekommen exponentiell mehr Aufnahmefähigkeit

Von über 11 Millionen Bits pro Sekunde an Sinneswahrnehmungen, kommen im normalen Wachzustand nur ca. 120 bps in das Bewusstsein. 

Verändert man seinen Bewusstseinszustand, entweder durch Meditation, Sport, Atemübungen, Biofeedback, Psychedelika oder andere Wege, besteht die Möglichkeit deutlich mehr als 120 bps wahrzunehmen. 

Es treten in verschieden starkem Ausmaß immer die gleichen Eigenschaften auf: 

Noradrenalin erhöht sich und damit die Aufmerksamkeit, zugleich steigt Dopamin welches nicht nur das Belohnungszentrum aktiviert, sondern auch signalisiert, dass alles was vor einem liegt wichtig ist. Dies kann der Tiger sein der auf einen zu rennt, die schöne Frau im Bikini oder der leckere Schokoladenkuchen. Dopamin treibt die Aufmerksamkeit ins hier und jetzt.

Dazu kommt Anandamid (die Substanz in THC oder Cannabis), das an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems bindet, welches auf einer Seite Wohlbefinden steigert und auf der anderen Seite laterales Denken (Querdenken). 

Zusätzlich verringert sich die Aktivität im präfrontalen Cortex, das Default Mode Network schaltet ab und der innere Kritiker wird ruhig.  

Kombiniert man alleine diese Eigenschaften, dass sozusagen der Türsteher nicht mehr vor dem Tor ist und die Neurotransmitter einem helfen deutlich mehr Informationen aufzunehmen, mehr Verbindungen zu sehen, mehr laterale Sprünge zu machen und dass der Fokus voll im Moment liegt, dann stehen deutlich mehr als 120 bps für die Aufnahme in die Wahrnehmung zur Verfügung.

Das bedeutet nicht, dass man direkt von 120 bps auf 11.000.000 bps springt, eher dass hier eine große Spannweite an Information zur Verfügung ist, die man im alltäglichen Wachzustand nicht wirklich nutzt. 

Diese transzendenten Zustände verschaffen durch Hilfe veränderter Wahrnehmung und der auftretenden Neurochemie anstatt einer “übernatürlichen” Erfahrung einfach deutlich erhöhten Zugang zu Information, die sonst nicht beachtet wird.

Level 2) Epigenetische Erklärung:

Es ist zusätzlich mehr Information in unserer DNA auf die wir zugreifen können

Um ins nächste Level gehen zu können muss man ein kleines Gedankenexperiment verfolgen. Haben wir vielleicht mehr Informationen in uns selbst, bekommen wir also Zugang zu Wissen, dass in unserer DNA hinterlegt ist?

Dies haben schon die Griechen mit ihrem Begriff der “Anamnese” beschrieben, ein Sinn für tieferes Erinnern des Vergessenen. In verschiedenen Berichten ist dies konsistent geblieben bis hin zu William James aus Harvard. Diese Zustände werden immer wieder als Déjà-vu ähnliches Erlebnis beschrieben. In diesen Zuständen kommt das Gefühl auf als wüsste man die Information schon irgendwoher und würde dort weitermachen wo man zuvor aufgehört hat.

Die Möglichkeit dieser Theorie geben Studien aus dem Bereich der Epigenetik:

Experimente mit Ratten zeigen wie Trauma Erfahrungen durch Pavlovianische Konditionierung (Glocke Läuten -> Elektroschock) über Generationen weitergegeben werden können und auch ihre Enkel noch mit Schock auf die Glocke reagieren, ohne je selbst die Erfahrung des Elektroschocks gemacht zu haben. Aufzupassen ist, dass nicht alles was mit Ratten funktioniert auch gleich auf Menschen übertragbar ist.

Forscher haben in Studien mit jüdischen Familien nach dem Holocaust ähnliche Ergebnisse erzielt, in denen tiefe Trauma Erfahrungen der älteren Generation über mehrere Generationen weitergegeben wurden.

Eine andere Studie in skandinavischen Dörfern in denen männliche Bewohner sehr ungewöhnlich robuste Gesundheit aufwiesen hat herausgefunden dass ihre Großväter in einer ganz bestimmten Zeitspanne an Hungersnot litten und zwar von 12 bis 15 Jahren, während ihre Samen entwickelt wurden. In diesem Beispiel wurde durch das Hungern der Großväter, in einer ganz bestimmten Zeit das genetische Material so weitergegeben, dass ein positiver Effekt auf die Gesundheit ihrer Enkel erzielt wurde.

Die Beispiele zeigen, dass die Erfahrungen eines einzelnen Individuums sowohl psychologisch als auch physiologisch über mehrere Generationen Weg hinterlegt werden können.

Das Gedankenexperiment beinhaltet also die Möglichkeit, dass man nicht nur von seinem Großvater Information in den Genen besitzen kann sondern vielleicht auch von groß-groß-groß Vätern bis hin zum Anfang der Entwicklung der Menschheit und diese in zellulärer Materie gespeichert ist. Hier sind nur Leuten im eigenen Stammbaum gemeint, also eine sehr konkrete Logik wie die Information weitergegeben wird.

Man muss beachten dass ein Menschen eigentlich nur eine organische Carbon basierte Lebensform ist und DNA nichts anderes als eine binäre Informationskette ist, auf der Wissenschaftler mittlerweile geschafft haben über 36 Millionen Kopien eines Film auf eine einzelnen Gramm DNA zu speichern. Dies bedeutet wir können sogar zusätzliche Informationen in Form von binären Informationsketten hinzufügen.

Level 3: Metaphysische Erklärung:

Wir sind Instrumente die Signale empfangen

David Eagleman zählt zu einem der berühmtesten Neurowissenschaftler unserer Zeit. Seine Theorie beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen unserem Gehirn und Geist.

Um diese zu vereinfachen kann man sich vorstellen, dass das Gehirn sozusagen der Radio ist und das was gespielt wird, ist das Signal von einem anderen Ort, hier wird Information oberhalb und jenseits von einem empfangen und dekodiert.

Dies läuft auf eine potenzielle metaphysische Erklärung hinaus, ähnlich wie es Plato beschrieben hat, “the sense of ideal forms”.

Plato beschreibt, dass oberhalb von uns dieser perfekte, Apfel, Tisch...  ein perfektes alles liegt und man es nur gelegentlich schafft dort anzuknüpfen. 

Teilhard de Chardin nannte dies die Noosphäre, es gäbe also nicht nur die Ökosphäre, sondern darüber befindet sich das Reich des Geistes. Rupert Sheldrake nennt es das morphogenetische Feld. 

Vereinfacht zusammengefasst: Verschiedene Menschen und Tiere, die in verschiedene Radiostationen einschalten.

Spannend ist hier, dass David Eagleman mit seiner Theorie in diese Richtung geht, obwohl er aus einer streng wissenschaftlich forschungsbasierten Richtung kommt.

Potentialentfaltung des veränderten Bewusstseins

Hoffentlich geben diese drei Kategorien mehr Erlaubnis klarer darüber nachzudenken wo die Information herkommt, ohne gleich in eine mystische Erklärung springen zu müssen. Dies steht jedoch jedem frei!

Unser Ziel bei ThriveX ist es neutral dazu zu stehen und Leuten mehr Ansatzpunkte dafür zu geben über diese Sachen nachzudenken, um dann ihre eigenen Experimente durchzuführen. 

Die gute Neuigkeit ist, dass diese Zustände nicht mehr nur den Hippies vorenthalten sind alias “tune in - turn on - drop out”, sondern sich mehr und mehr akademische Leute dafür einsetzen diese Zustände zu erforschen und Maßnahmen zu finden sie sicher zugänglich zu machen um etwas größeres daraus zu schaffen. 

Denn wenn wir es schaffen diese Erfahrungen zu kultivieren, diese Momente wo wir außerhalb von uns selbst treten, haben wir nicht nur eine massive Steigerung neuer Information für unsere Kreativität sondern sie können uns eine objektive Erfahrung über unsere eigenen subjektiven Leben geben.

Robert Kegan ein Entwicklungspsychologe aus Harvard, nennt dies den Subjekt-Objekt Shift.

© Robert Kegan

Vereinfacht ausgedrückt kann man es sich vorstellen als würde man im Wasser schwimmen, ohne zu wissen das man nass ist und dann außerhalb von sich selbst zu treten um zu sehen dass man nur ein Goldfisch im Glas ist. Diese Wahrnehmung des veränderten Bewusstseinszustands kann genutzt werden, um die Erfahrung im Goldfischglas fundamental zu verändern und langsam zu begreifen, dass auch außerhalb des Glases eine Welt liegt. Man bekommt einen Einblick, um sich von kulturellen Prägungen zu distanzieren, um letztendlich authentischer und zufriedenstellender aufzutreten.

Da die Information in diesen Bewusstheitszuständen sehr individuell ist will ich nicht vorwegnehmen was dort genau vorgeht, sondern die Leute in ihren eigenen Experimenten unterstützen und ihnen helfen geschickte Mittel zu finden um öfter in diese Zustände gelangen zu können, aus der Information Sinn zu machen und keine verfrühten Schlüsse zu ziehen. Genau deshalb haben wir auch ThriveX gegründet. 

Bist du bereit selbst einzutauchen?

Falls du bis hierher gekommen bist, teilst du höchstwahrscheinlich meine Faszination am Potential dieser besonderen Erfahrungen, deshalb erfährst du als eine / einer der ersten von unserem inoffiziellen Announcement:

Nachdem wir in den letzten Jahren über 200 Unternehmer, Führungskräfte und Spitzensportler trainiert haben mehr Zeit in Flow zu verbringen, freuen wir uns jetzt darauf im ersten Anlauf 6 Teilnehmer eine Ebene höher auf eine experimentelle Reise zu begleiten. Wir lehren verschiedenste Techniken wie man in höhere Bewusstseinszustände kommt, zeigen wie man diese nutzt, um neue Einblicke zu bekommen, über sich selbst hinauszuwachsen und die eigene Kreativität/Vorstellungskraft massiv zu steigern.

Um dich für einen der 6 limitierten Plätze zu bewerben und mehr Informationen zu bekommen KLICK HIER um dich einzutragen und wir kommen für ein persönliches unverbindliches Erstgespräch auf dich zu.

“Hard times create strong men. Strong men create good times. Good times create weak men. And, weak men create hard times.”  ― G. Michael Hopf

It was never as easy to hop on a plane and get to the other end of the world, to receive everything you've dreamed of at the click of a button and to entertain yourself with almost endless possibilities. 

Life has turned upside down over the last few months and our “21st century normal” response is to grab some snacks, turn on Netflix and wait until the storm is over. Instead of wasting away on your couch a simple approach to get your energy back up would be to introduce more time in flow. Flow is defined as an optimal state of consciousness, your best friend to seize all the opportunities that lay ahead of you and the best part, it also feels amazing.

In flow your sense of time disappears, you´ll find yourself in the very now and this is especially important right now because most of your anxiety arises from either past experiences or worries about the future.

Flow massively enhances your productivity and motivation (+500%) to tackle the challenges you face,  speeds up your learning curve (+490%) and increases your ability for creative problem solving (+430%). All of these characteristics are especially useful in times of crisis.

Steven Kotler the founder of the Flow Research Collective addressed some simple tools you can use to maximize your time in flow right now to energize yourself.

Prepare for Flow: Consider a media fast

Shut off the media for a day or two and get out of this constant bombardment of fear and distraction, this will give your nervous system a much needed reset.

The first place this overwhelming media information goes is the amygdala, our threat detector. Obviously all media outlets out there know this and they are using it to their advantage to make the most money off your attention.

Once you've distanced yourself from all that craziness, there are simple techniques to get your energy levels back up fast.

1) Gratitude

Five minutes of gratitude a day is all you need to improve the quality of your life. 

Exercise: Write down 10 things you are grateful for and really try to feel the gratitude while doing it. A second option is that you write 3 things that you're grateful for and you pick one and turn it into a larger paragraph.

Besides the many health benefits, gratitude will shift your attention towards your goals instead of your fears which directly impacts your ability for creative problem solving to wire through the current crisis.

According to the Neuroscientist Dr. Zimmerman, our sensory systems are picking up information at a rate of eleven million bits per second, though only around 40 - 120 bps make it into consciousness.

The amygdala filters for input that scares you and input that relates to your goals with the ratio being estimated 9/10 focused on your fears and only 1/10 related to your goals.

Research coming out of Berkeley shows that you can tilt the ratio with gratitude exercises so you get 6/10 negative to 4/10 of positive information and during a time of crisis that's really key. This impacts your creativity massively as you have four times more novel information available to build on.

Late research from the Flow Research Collective even shows the correlation between the amount of gratitude you have is directly related to the amount of flow you experience in your life

2) Mindfulness

Mindfulness is really just paying attention to your mind and focusing on what's going on, 11 minutes a day are enough to start producing cognitive and emotional benefits.

Your goal with mindfulness is to show your brain that it is most effective when it is calm and non reactive. 

Exercise: A simple way to approach mindfulness is to follow your breath and use a breathing protocol that will draw your focus. Inhale for 4 seconds and exhale for 8 seconds, repeat for 5-10 rounds and then go for inhaling for 5s and exhaling for 10s, repeat and go all the way up to 8s inhale and 16s exhale.

If thoughts come in, just let go of them and refocus again. Enjoy the process!

Mindfulness is a great way to decrease stress, improve your focus and is even shown to have a great variety of benefits for your mental and physical health.

By following the breathing protocol above, the longer exhales activate your parasympathetic nervous system, which decreases anxiety, shuts down your fight and flight response and really calms you down

3) Exercise

That's an obvious one with a ton of benefits you are surely familiar with. Keep it simple and try to shoot for 20 - 40 minutes of exercise / movement a day. 

Choose whatever fits best to your current state and goals: hiking, yoga, running, weight lifting, calisthenics - just move! 

Besides keeping you healthy, exercise is a fantastic way to shut off your inner critic and make it quiet upstairs. This is called exercise-induced hypofrontality, showing up at the front end of a flow state and signals all the stress chemicals to flush out of your body. 

Make tapping into flow easy for yourself!

The mentioned techniques above are proven ways to get into an optimal state of mind, don´t take much time and are an easy way to get yourself back up.

Here comes the best part:  In the name of science we give you full permission to do all the things you love most.

Find your primary flow activity, whether it's playing soccer, climbing, painting, listening to or making music, whatever it is, now is the time to double down on the activities you love most and put you in a flow state naturally. No need to complicate things.

With 30-60 minutes of practice a day you'll reap the benefits flow has to offer and increase all aspects of your performance and wellbeing. The neurochemicals that underpin flow also boost your immune system and provide a remarkable health and resilience impact
There you have it, what better excuse to go after the things you love than science?

Try the experiment, block some me-time and go for flow - treat yourself! The effects will go a long way plus it's fun and feels good at the same time.

Media has taken over and the coronavirus is on everybody's radar but the real challenge might be just ahead of us. Do everything that is important and emerging right now but don´t take your eyes off the follow-on effects in your decision making process. 

It's most likely the geopolitical, macroeconomic and the climactic ecological causes that are going to be “the real concern.” There are systemic existential risk experts that do a way better job of explaining those causes then we ever could, that's why we listed some valuable resources down below.

In the following article we are going to provide you with a useful map to analyze the current situation, so you can assess where you are right now and what lays ahead of you.

The tools & mental frameworks we are addressing in this article are inspired by Jamie Wheal, the executive director of the Flow Genome Project. Jamie has specialized in training people who are constantly exposed to extreme conditions, from the NAVY Seals over extreme sports athletes to top executives. Over the last weeks he’s been in direct contact with Harvard epidemiologists and existential risk experts and a valuable guidance.

1) Analyze the Situation

What’s it gonna be: 9/11, World War II, Black death or the end of humanity?

Throughout history humanity has survived some devastating crises and challenges and the one we are facing right now is not going to eclipse humanity but one thing is certain we're not going back to business as usual.

In order to address the seriousness of the challenge ahead, take a step back and have a look at the bigger picture. 

What time frame would you place the current happenings in?

Your assessment should give you a basic reference point in order to evaluate the next steps.

The emotional rollercoaster called human

Take a minute to think back to two or three weeks ago. 
What was your sense how the future will unfold and how has it changed over the past few weeks? 

The exponential effects of the challenge ahead combined with the massive consequences have surely impacted you and sent you on an emotional rollercoaster over the past weeks.

By using Lisa Feldman Barret's model of interoception you can take a look at how these changes influence your own view on reality.

Interoception is our capacity to feel and witness the environment inside ourselves, from the beat of our heart to the rhythm of our breath to the tenseness in our muscles.

Her thesis is that we are only ever in one of 4 places:
We are either active, meaning we have activation energy and go outwards and take action or passive so we retreat and go inwards inside ourselves. And both of those can be influenced either positive or negative. From there we assign emotions.

To make this easier to understand we can take a look at how different organizations are going about the situation right now and where they fit in this model.

Active-Negative: 
Fridays for Future - Those are the ones who have come to a negative conclusion,are active about it and want to address it. In this example they are rallying in the streets for change.

Active-Positive:
Singularity University - Typically the ones who say we can invent and solve our way out of this. They are positive about the situation and try their best to be active about it.

Negative-Passive
Deep Adaptation - Those who come to a negative assessment, stay on the inside and believe the time of changing is done and the only thing we can do right now is to accept it and get right with our relationship to the world. 

Positive-Passive:
Self Help Community - Those who are wired positive and change their internal ways in the hope to create external change.

This is an easy way to map most responses to the challenges we are facing and what's happening in the world right now. When you place some of the news organizations or people in your environment in any of those quadrants you can understand the emotional state they are coming from, including your own!

The question is which quadrant are you in / with which organization do you identify the most?

This can be quite a fluid process depending on what your news feed looks like every morning but it should give you a basic idea of where your actions & reactions are coming from. 

Once you understand the environmental influences that guide your decision making, you can start to separate your emotions from your decisions in order to think clearly & and act accordingly.

The Tale of the Hopeless Optimist

“He who has a why to live for can bear almost any how.”Friedrich Nietzsche

Victor Frankl describes in his book “Man's Search for meaning” the horrible experiences of Auschwitz and what they taught him about life, love, and our search for meaning. When all seems hopeless, why is it that some people push forward while others subside. 

Depending on what is showing up in your newsfeed you could either be surrounded with overwhelming optimism or extreme pessimism.

This is why we want to introduce a concept called the Stockdale Paradox. It was popularized by Jim Collins in his book Good to Great, named after James Stockdale, naval officer and former Vietnam prisoner of war.

Stockdale was held captive as a prisoner for over seven years. During this period, he was repeatedly tortured and had no reason to believe he'd make it out alive but he found a way to stay alive by embracing both the harshness of his situation with a balance of healthy optimism.

Unsurprisingly Stockdale reported that the pessimists didn't make it out alive. In a conversation with Collins for the book Good to Great Stockdale talks about the ones who didn't make it out of the camp and against popular belief those were the optimists

C: "Who didn't make it out?" 
S: "Oh, that's easy," "The optimists."
C: "The optimists? I don't understand"
S: "The optimists. Oh, they were the ones who said, 'We're going to be out by Christmas.' And Christmas would come, and Christmas would go. Then they'd say,'We're going to be out by Easter.' And Easter would come, and Easter would go. And then Thanksgiving, and then it would be Christmas again. And they died of a broken heart."

The takeaway: Be ruthlessly realistic about short-term reality while remaining relentlessly optimistic about long term possibility. 

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2) Pareto Preparation

The 20% of preparation that saves 80% of your ass!

The Pareto Principle for many known as the 80/20 Rule, states that roughly 80% of the effects come from 20% of the causes. In your situation you want to figure out what are those 20% of action steps to take right now.

What are the fundamental things you need when shit really hits the fan? 

Those are the things that you should´ve had anyways to be somewhat self sufficient and resilient in terms of access to clean water, food security, shelter, electricity & sustainable communication ability and medical safety.

A good way of thinking about it is: if it's repurposable or donatable why don´t just buy it NOW.

Worst case scenario, you didn't need it this time and you can give it to somebody who does. Best case scenario, you actually needed it and are grateful you did.

“Better to be a Warrior in a Garden than a Gardener in a War” - Unknown

If you have a hard time thinking about what to buy just make a list and run it through this simple structure. You just sort the supplies / objects you are thinking to buy cost, is it high or low cost and value, meaning would it actually help me a lot or just be a nice to have.

The 80/20 Pareto Care Package: (some suggestions)

These are just some of the obvious suggestions in order to sustain self sufficiency in any harsh environment.

  • Food / Water (4-6 Weeks)
  • Water filter / Purification Tablets
  • Medical Supplies
  • Hand Crank Emergency Radio
  • Rechargeable Batteries / Mini Solar Light Panel
  • Bug Out Bags

Valuable resources for further sense-making: 

Flow Genome Project (Jamie Wheal)
Situational Assessment: Right Now (Jordan Hall)
Mind viruses during a pandemic (Daniel Schmachtenberger)
The Sober Math Everyone Must Understand about the Pandemic (Jason S Warner)
The Implications of Hitting the Hard 0% Interest Rate Floor (Ray Dalio)
We’re not going back to normal (MIT Technology Review)
Hammer and the Dance: Containment  (Tomas Pueyo) 

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One thing is clear, these are overwhelming times for all of us... 

How are you personally dealing with the situation?

Stress, burnout and anxiety are at a global high right now and apart from washing your hands & worrying about the future, getting into a state of flow might not be the first thing you think about. But it might be the most important thing in order to survive and thrive in times as such.

Don´t take our word for it… here is what science says about it

An australian study [1] found a 430% increase in creative problem solving after artificially inducing a flow state. Another 10 year study [2] of McKinsey & Company found that executives that spend more time in flow are able to 5X their work output. 

Those are just a few examples of what this state is capable of and there are plenty more studies out there to prove it. But now that we’ve got your attention, let's have a look at how we can leverage flow to thrive in the current situation.

From Fear to Flow

Technically defined flow is an optimal state of consciousness, a state where you both feel your best and perform your best. Therefore, it's such an important factor in times of volatility, uncertainty, complexity and ambiguity - in short VUCA.

During flow states we have a clear plan, focus on what's important, process more information and as a byproduct it helps us to turn stress into productivity, creativity and wellbeing. We all NEED that clear state of mind right now.

One important reminder we have for you is to step out of your fear and mental separation! You are only susceptible to information equal to the emotion you're experiencing. That means, when you feel anxiety, you only notice frightening things.

All those emotions are programming your autonomic nervous system and keeping you from having a clear plan on how to deal with the information overload, make sense of the current situation and act accordingly.

When everybody else is experiencing fear, this is the time for you to maintain courage. When everybody else is in scarcity this is the time for you to reach out, give and support, but you can only do that if your own energy tank is full.

Active Recovery

Our team at ThriveX has been thinking a lot about how we can support you in this current pandemic. We came up with a simple process that we follow ourselves and hopefully is of equal value to you.

  1. Calm down & stay in control of your Autonomic Nervous System
  2. Analyze the situation 
  3. Build resilience 
  4. Energize yourself
  5. Help others

Every day of this week, you will get a deep dive into one of those steps. You will get tools and techniques to deal with the current situation accompanied by the underlying science behind it.

Let's start with the first and most fundamental step for you to make the right decisions & actions now:

1) Calm down & stay in control of your Autonomic Nervous System

So the big question here is, how can you get yourself in a state where you on the one hand feel good next to all that's happening right now and on the other hand access your optimum level of physical & mental performance to guide yourself & others through rough times.

Fear is your worst enemy and best friend

Fear, generically speaking, is something good as it is your primary autonomic survival mechanism. If a threat arises (say a tiger) your autonomic nervous system or short ANS (regulating involuntary body functions such as temperature, heart rate and metabolic activity) activates your fight-or-flight mode helping you get to safety. The only problem? When you can neither fight nor flee the situation and are completely overwhelmed – as is the case now with the corona crisis – your ANS activates a “freeze” or “shock” state like reptilians (i.e. a mouse running from an eagle feigning death) leading to hyper stress and hyper anxiety.

This leads to impaired and worst decision-making and ultimately to a loss of control over your life as all your decisions are based on fear and survival instead of optimal performance and thriving. You end up in a downward spiral in which a bad decision leads to more stress leads to the next bad decision… with no way out. Or is there?

Getting back and staying in control of your ANS

One of it, if not the easiest way to get back and stay in control of your ANS is using your breath. Numerous studies [3] found that just 2 minutes of deep slow belly breathing (like the 4-7-8 breathing technique) can calm the nervous system drastically, leading to better decision-making, less errors and ultimately more performance and well-being. Further research [4] shows that balancing your ANS may even help ease symptoms of mental and physical health conditions such as anxiety, depression, post-traumatic stress disorder and pain.

Our top Exercise:

  • 4-7-8 breathing; Breath deeply through your nose into your belly for 4 seconds - hold your breath for 7 seconds - slowly breath out either through your nose or mouth for 8 seconds. Do this at least for 2 minutes 3 times a day to “train” your ANS to stay calm. Complimentary: Do it before making any important decision or when feeling stressed. 

How and why does it work? By exhaling twice as long as inhaling you increase parasympathetic system activity, responsible for calming your ANS. Paired with the slow holding of breath you allow CO2 to build up in your blood. An increased blood CO2 enhances your cardio-inhibitory response of the ANS when you exhale and further stimulates your parasympathetic system. This produces a calm and relaxed feeling in your mind and body almost immediately. 

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2) Analyze the situation 

The everyday information overload you are facing is one of the most distracting factors for clear headed decision making. Coming up next, we will share with you some of our most helpful tools for sense-making in the information ecology.

3) Build resilience

After you create your own situational assessment the most important thing for you is to build up your own resilience in this stressful situation, whether this is caring that you have enough healthy food or other important items for you in case of longer social isolation.  Remember that you can only help others or be there for your family and community, if your own tank is full. As soon as you let your energy drop you become a victim and a liability for yourself and others. We will provide you with a list of the most important, the 20% that help you 80% when things get really bad.

4) Energize yourself

This might as well be one of the most important steps, that's what we call active recovery & getting into flow. As soon as you yourself have covered your basic needs and even have a little bit left for others, that's the time where you can step in to help and support. We will provide you with a toolkit of techniques that can help you to keep yourself at a high level of energy, health and performance.

5) Help others

Now that your own needs are met and you even have more left for others, we will provide you with measures you can take from your own home in this time of social / physical isolation. Reach out, support, help, stay awake & build stuff. 

Together we can face this challenge as the countless riddles humanity solved before and we will all learn and grow in the process.

“It's the sides of the mountain which sustain life, not the top.” ― Robert M. Pirsig

References:

[1] Chi, R. P., & Snyder, A. W. (2012, March 13). Brain stimulation enables the solution of an inherently difficult problem. Retrieved from https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0304394012003618

[2] Cranston , S. (n.d.). Increasing the 'meaning quotient' of work. Retrieved from https://www.mckinsey.com/business-functions/organization/our-insights/increasing-the-meaning-quotient-of-work

[3] De Couck, M., Caers, R., Musch, L., Fliegauf, J., Giangreco, A., & Gidron, Y. (2019, May). How breathing can help you make better decisions: Two studies on the effects of breathing patterns on heart rate variability and decision-making in business cases. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30826382

[4] Ma, X., Yue, Z.-Q., Gong, Z.-Q., Zhang, H., Duan, N.-Y., Shi, Y.-T., … Li, Y.-F. (2017, June 6). The Effect of Diaphragmatic Breathing on Attention, Negative Affect and Stress in Healthy Adults. Retrieved from https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5455070/

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